1.   Bürgerfragestunde
Von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern wurden keine Fragen gestellt.

2.    Bausachen
Ein Baugesuch wird für das Grundstück Ortsstraße 24/ Reutin eingereicht und vom Bauherrn erläutert. Hierbei handelt es sich um die Erweiterung der Hofstelle um einen Milchvieh-Boxenlaufstall für 55 Kühe und den erforderlichen Nebenräumen. Diese Maßnahme ist notwendig, da der Betrieb bisher noch eine Anbindehaltung hat, die nicht mehr den tiergerechten Vorschriften entspricht. Außerdem kann der bestehende Stall nicht erweitert werden. Die Entmistung des Stalles erfolgt über eine mechanische Schieberanlage, bei der der Flüssigmist über einen Querkanal in die neu zu errichtende offene Güllegrube eingeleitet wird. Zusätzlich wird im hinteren Teil des Grundstücks eine Mistplatte errichtet. Beide Maßnahmen ersetzen den bisherigen Misthaufen im vorderen, der Straße zugewandten, Bereich der Hofstelle.
Das vorhandene Stallgebäude soll nun komplett für die hofeigene Hühnerhaltung nutzbar gemacht werden, die dadurch erheblich vergrößert werden kann (1500 Hühner). Bisher ist dieses Stallgebäude zur Hälfte für die Hühnerhaltung genutzt worden.    
Beschluss: Der Ortschaftsrat beschließt dieses Bauvorhaben einstimmig.

3.    Vorberatungen für den Haushaltplan 2015
Die Etatwünsche für den Haushaltsplan 2015 orientieren sich, mit wenigen Veränderungen, an den verfassten Haushaltswünschen aus dem vorherigen Jahr:
Vorschlag zur Beratung der Wunschliste 2015 und Fortschreibung der mittelfristigen Finanzplanung 2016 bis 2019 
Die Ratsmitglieder beschränken sich wie in den vergangenen Jahren auf die wichtigsten Vorhaben.
Haushalt 2015
1.) Städtisches Gebäude Ortsstraße 80:
Für die generelle Gebäudeunterhaltung und Instandsetzung sollte ein permanenter Haushaltsposten mit € 5.000,- eingerichtet werden, so dass alle Maßnahmen zügig zu Ende gebracht werden können.
Die separate Kostenaufstellung für die Sanierung des Kellerraums fehlt noch. Diese Kosten kommen daher noch hinzu.  
2.) Fahrradweg Reutin - Peterzell:
Für die Verkehrssicherheit aller Radfahrer ist die Errichtung eines Fahrradweges zwischen Reutin und Peterzell notwendig.
3.) Städtischer Bolzplatz, Ortsstraße:
Erneuerung der Umzäunung (Zaun ist durchgerostet und weist große Löcher auf) Gefahr an der Straßenseite mit herausfliegenden Bällen!
4.) Straßenunterhaltung:
Restausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Alpirsbach nach Reutin/ Höhenstadtteile (oberer Teil)
Planungskosten für den Zankwaldweg bis Querspange € 3.000,-
5.) Friedhof Reutin:
Neuer Farbanstrich der Leichenhalle innen und außen
Ausgleichsstockantragsstellung für die Urnenstelen, Kosten ca. € 20.000,- mit Nebenarbeiten
6.) Schwarzwaldverfahren:
Zwei Wegebaumaßnahmen, die im Rahmen des Konjunkturprogramms „Schwarzwaldverfahren“ für Reutin beantragt werden:
Priorität 1 hat der bestehende Kohlhaldeweg bis Aischbach und bis Sonne/ Aischfeld und die Neuanlage eines Fahrweges, im Anschluss an den Staatswald (siehe Pläne).
Priorität 2 hat die Verbindung vom Staatswald Stumpenweg durch verschiedene Privat- und Staatswälder bis zum Stadtwald Allmendwald.
Die aufgeführten Wege sollen als Holzabfuhrwege für LKWs ausgebaut werden.
Haushalt 2016-2019
Weiterführung der nicht erledigten Arbeiten im gesamten Ortsbereich.
Beschluss:
Der ORAT beschließt die Etatwünsche für den Haushaltsplan 2015 einstimmig.

4.   Bekanntgaben
Die Stadt Alpirsbach empfängt vom 03. bis 05. Oktober 2014 eine Delegation aus der französischen Partnerstadt Neuville. Für die erst kürzlich neu gewählte Bürgermeisterin Valerie Glatard wird es am Samstag, den 04. Oktober 2014, eine „Rundreise“ durch Alpirsbach geben. Jeder Stadtteil wird dabei vom zuständigen Ortsvorsteher vorgestellt.

5.   Sonstiges
5.1 Beim Anmieten der Grillstelle gilt die grundsätzliche Regel, dass
      dies der Forstbehörde zur Kontrolle gemeldet werden muss.
      Zusätzlich hat sich Herr Ortschaftsrat Martin Wörner bereit erklärt,
      diese Aufgabe für den Reutiner Ortschaftsrat zu übernehmen.
5.2 Ende August ist das Ortseingangsschild „Aischfeld“ (L415), vom
      Kreisverkehr kommend, weiter in den Ort versetzt worden. Um
      den Bereich, der nun nicht mehr Innerortslage ist, weiterhin auf
      50km/h zu begrenzen, wurden beidseitig entsprechende Schilder
      aufgestellt. Dieser Aktion ist ein Antrag von Anwohnern im
      September 2013 vorausgegangen, welchem das Straßenbauamt
      des Landkreises  im Mai 2014 bei seiner Verkehrsschau
      nachgekommen ist. Ziel sollte sein, den Durchgangsverkehr auf
      dem Aischfeld zu entschleunigen, vor allem im unteren Bereich.
      Die Möglichkeiten, die der Ortschaftsrat damals anregte, konnten 
      leider nicht verwirklicht werden. Die Beschilderung, so wie sie jetzt
      angebracht ist, war der Vorschlag des Straßenbauamts.
      Inzwischen haben sich neue Fragestellungen aufgetan, die
      derzeit seitens der Verwaltung mit dem Straßenbauamt geklärt
      werden.
5.3 Ein Ortschaftsrat regt an, dass der Ortschaftsrat sich für jedes
     Jahr ein Projekt aussuchen könne, um mit ehrenamtlichem
     Engagement die Finanzen der Stadt zu entlasten, aber auch um
     Renovierungen/ Sanierungen voranzubringen.