Ortschaftsratssitzung Reinerzau vom
15. April 2013

1. Windkraftanlage
Nachdem der Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, Vorranggebiete auszuweisen, befasste sich der Ortschaftsrat Reinerzau mit diesem Thema.
Die möglichen Gebiete und auch Ausschlussgebiete, hier Vogelschutzgebiete, werden anhand der Karten der Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz (LUBW) dargestellt. Zusätzlich wird auch die Planung Schenkenzell/Schiltach mit vorgestellt.
Der Ortschaftsrat empfiehlt ein Vorranggebiet am Schmidtsbergerplatz als Fortsetzung der Planung Schenkenzell/Schiltach auszuweisen.
Das Gebiet liegt zwar im Vogelschutzgebiet aber wenn die Ausweisung auf Markung Schenkenzell möglich ist, sollte diese Ausweisung auch in Anbetracht der Erschließungsleistungen ausgewiesen werden.

2. Freizeitanlage Tiefengraben
Dem Ortschaftsrat liegt die Kosten- und Erlöskalkulation der Jahre 2010 bis 2012 vor. Der Ortschaftsrat diskutiert die derzeitige Situation; Folgendes wird einstimmig beschlossen:
- Die Nutzung durch Reinerzauer Bürger bleibt weiterhin
  kostenlos
- Der Samstag kann für Auswärtige erst 3 Wochen vor dem 
  Termin freigegeben werden. Bis dahin können nur 
  Reinerzauer Bürger den See reservieren
- Schulklassen mit nur geringer Nutzungsdauer sollen 30€
  bezahlen.
- Ab der Saison 2014 wird die Miete auf 100,00 € erhöht
- In der Anlage wird kein Strom mehr zur Verfügung gestellt
- Der Entwurf für das Schild am Eingang wird als gut erachtet
  und soll so angefertigt werden.

3. Straßenhieb im Sommer im Bereich Hengstbach bis
    Johannesbauernhof

Dieser sollte in den Sommerferien durchgeführt werden. Wurde jedoch aufgrund des Unfalls von Herrn Lohmeyer abgesagt.
Der Ortschaftsrat ist der Auffassung, dass eine dauerhafte Vollsperrung nicht möglich ist, da keine entsprechenden Umleitungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Die Maßnahme könnte aus Sicht des Ortschaftsrates in den Herbstferien stattfinden.

4. Information über die
    Jagdgenossenschaftsversammlung

Der Ortsvorsteher informiert den Ortschaftsrat darüber, dass die Jagdgenossenschaft der Kündigung von Herrn Kirschenmann zugestimmt hat. Herr Mosler aus Schiltach tritt in dessen Vertrag ein. Um den Wildschaden möglichst zu reduzieren, hat die Jagdgenossenschaft beschlossen, den Jägern auf die Dauer von vorerst 1 Jahr eine Prämie von 100,00 € pro erlegtem Wildschwein zuzusagen.

5. Abwicklungsmöglichkeiten für Offenhaltung der
    Landschaft

Bis jetzt gibt es folgende Varianten:
- Abwicklung über die Dorfgemeinschaft als Untergruppe
- Abwicklung über die Gemeindestiftung
- Abwicklung über die Stadt
Nach eingehender Diskussion spricht sich der Ortschaftsrat dafür aus, dies über die Stadt zu machen.

6. Verschiedenes
Managementplan des FFH Gebiets
Der Ortsvorsteher weist auf die Auslegung hin und gibt ein Ausdruck in den Umlauf. Bei Interesse kann diese auch aus dem Internet heruntergeladen werden.