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Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz

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Natur- und Landschaftsschutz

 

Durch Naturschutz – und Landschaftspflege sind die freie und die besiedelte Landschaft als Lebensgrundlagen und Erholungsraum des Menschen so zu schützen, zu pflegen, zu gestalten und zu entwickeln, dass

die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes

die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter (Boden, Wasser, Luft, Klima, Tier und Pflanzenwelt)

sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und Landschaft nachhaltig gesichert werden.

Der frei lebenden Tier- und Pflanzenwelt sind angemessene Lebensräume zu erhalten und dem Aussterben einzelner Tier- und Pflanzenarten ist wirksam zu begegnen. Entsprechend dem Sinn des Naturschutzgesetzes wurden daher auch im Bereich der Gemarkung Alpirsbach recht früh Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen, zumal die Verordnung für den Bereich Glaswaldwiesen auf das Jahr 1943 zurückgeht und die Verordnungen für die Bereiche Reutiner Berg, Sielberg und Rötenbächle aus den Jahren 1955 – 1959 datieren. Die Verordnung für das Ehlenboger Tal mit einer Fläche von rd. 178 ha datiert vom 14.08.1962. 

Das Landschaftsschutzgebiet Glaswiesen und Glaswald – es handelt sich um ein Gebiet das ca. 2 km nördlich von Alpirsbach in einem kleinen Seitental der Kinzig liegt – wurde bereits 1989 vom Regierungspräsidium Karlsruhe als Naturschutzgebiet ausgewiesen und es umfasst eine Fläche von rd. 57 ha.

Auf den mageren Heidewiesen leben viele Schmetterlinge, in dem Feuchtwiesenbereich verschiedene Orchideen und Amphibien und dort wo in den Wäldern ausreichend alte Bäume mit Totholz geblieben sind, viele Vogel- und Fledermausarten. Prachtlibellen und Feuersalamander kann man an den Quellen ebenfalls entdecken. Das hierzu aufgelegte Faltblatt mit den Titeln „Naturschutzgebiete Glaswiesen und  Glaswald“ ist bei der Stadt Alpirsbach, Marktplatz 2 – Bau- und Ordnungsamt – 72275 Alpirsbach, beim Landratsamt Freudenstadt – Untere Naturschutzbehörde – Herrenfelder Str. 14 in 72250 Freudenstadt oder bei der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe – Kriegsstraße 5a in 76137 Karlsruhe zu erhalten.

Biotopvernetzungskonzeption  Alpirsbach

Die zunehmend schwierig werdende Offenhaltung der Landschaft um Alpirsbach, deren Zuwachsen Probleme für das Landschafts- und Stadtbild sowie für das Klima im Siedlungsbereich mit sich bringt und damit unmittelbar auf Wohn- und Erholungsqualität wirkt, hat die Stadt Alpirsbach veranlasst, nach Möglichkeiten zu suchen, wie zum einen eine Offenhaltung der Landschaft auch in Zukunft erreicht werden kann und wie dies nach Möglichkeit noch in einer wirtschaftliche sinnvollen Form, insbesondere durch landwirtschaftliche Nutzung erfolgen kann. Grundlage dieser Mindestflurdarstellung ist die Biotopvernetzungskonzeption, deren Gebietsabgrenzung in den genannten Bereichen den heutigen Anforderungen (Landschaftsbild) und den zwischenzeitlich erfolgten rechtlichen Vorgaben (§ 24a Biotope) angepasst ist.

Zum andern macht eine vertiefende Untersuchung zu den Möglichkeiten der künftigen Offenhaltung der Bereiche Reutiner Berg, Sielberg, Krähenbadberg und Adelsberg entsprechend Vorschläge, zumal in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren die größten Probleme mit der Offenhaltung entstanden sind. Die Untersuchungsgebiete liegen im Tal der Oberen Kinzig mit ihren Seitentälern sowie im Bereich des Heimbachtales.  

Die Mindestflurdarstellung bietet neben der Bestandsbeschreibung auch Möglichkeiten, Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftsbildes und der Biotopstrukturen und des Pflegezustandes von Grundstücken zu fördern.

Bisherige Bestrebungen zur Offenhaltung der Landschaft

Landschaftspflegearbeit FRef.G.Bub

Die Landespflegearbeit „Offenhaltung der Landschaft in den Gemarkungen Alpirsbach und Ehlenbogen“ von Forstreferendar G. Bub, die dieser 1999 am Staatlichen Forstamt Alpirsbach erstellt hat, und die in ihren Aussagen an die Biotopvernetzungskonzeption anschließt, befasst sich mit den Bereichen Reutiner Berg, Aischbachtal und Ehlenboger Tal.

Schwerpunkt ist – neben der Forderung nach Offenhaltung der noch vorhandenen Freiflächen – die Ausarbeitung von Bereichen und Möglichkeiten, vorhandene Aufforstungen und Verbuschungen zu entfernen und damit die offene Fläche insgesamt wieder zu vergrößern. Als Zielvorstellungen werden formuliert:

  1. Auflichten und Offenhalten der Talaue durch Ausstockung standortsferner Fichtenkulturen
  2. Anknüpfen an historisch gewachsene Kulturlandschaft von 1950 unter heutigen Rahmenbedingungen  
  3. Gewährleistung des Luftaustausches, Offenhaltung der Talaue, um Kaltluftstaus und Glatteisbildung zu vermeiden
  4. Schaffung einer landschaftsästhetischen Gesamtkonzeption als harmonischer Übergang von Waldrand zur Offenlandschaft und als Farbkontrast zum Nadelwald
  5. Schaffen von Ausblicken
  6. Kein weiteres Vorrücken von Aufforstungen an Hanglagen
  7. Erhalten von Bodenschutzwald
  8. Integration und Aufklärung der Öffentlichkeit

Hierzu werden Ausstockungsflächen, Sukzessionsflächen und Beweidungsflächen flächenscharf und mit Kostenermittlung vorgeschlagen.

Die Landschaftspflegearbeit wurde mit der Biotopvernetzungskonzeption abgestimmt und unterstützt die Ausweisung der Mindestflur. Die Arbeiten ergänzen sich. In den Bereichen Ausstockung und Schaffung von Sukzessionsflächen im Bereich derzeitigen Nadelwaldes geht die Landespflegearbeit allerdings über die Vorschläge der Biotopvernetzungskonzeption und der Mindestflurdarstellung hinaus.

Biotopschutzgesetz (§ 24a)

Mit Inkrafttreten des § 24a des Landesnaturschutzgesetzes änderte sich für die betroffenen Flächen der rechtliche Status.

Die geschützten Biotope sind möglichst unverändert zu erhalten. Hierdurch kann sowohl Aufforstungen wie Verbuschungen durch Sukzession infolge mangelnder Pflege wirkungsvoll entgegengetreten werden. Die Biotopkartierung kann bei der Stadt Alpirsbach – Bau- und Ordnungsamt – Zimmer 207 für die Gesamtmarkung eingesehen werden. Ein berechtigtes Interesse muss nicht nachgewiesen werden.

Städtische Mulchaktion

Offenzuhaltende Flächen, die nicht mindestens einmal jährlich gemäht oder abgeweidet werden, werden im Auftrag der Stadt durch einen Mulchunternehmer gemäht.

Die Stadt stellt dem Grundeigentümer dann die anfallenden Kosten in Rechnung. Derzeit werden Kosten von € 4,62/ar (€ 462,-/ha) in Rechnung gestellt. Diese Art der Offenhaltung funktioniert bisher recht gut, sie hat jedoch einige Nachteile:

Ökologie

Das Mulchen führt zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung der Flächen. Aufgrund des späten (ab Anfang August) und nur einmalig erfolgenden Eingriffes und des fehlenden Nährstoffaustrages kommt es zu einer Nährstoffanreicherung und zu einem Lichtmangel im bodennahen Bereich. Dadurch werden lichtliebende Arten von hochwachsenden, nährstoffliebenden Arten wie Kälberkropf und Brennessel verdrängt. Dies führt zu einer Artenverarmung, welche sich auf die Tierwelt überträgt, und zu einem Verlust des Bildes blühender, farbenfroher Wiesen.

Baumfällaktionen

In einigen Bereichen ist der Gehölzaufwuchs bereits derart stark entwickelt, dass die Eigentümer benachbarter Grundstücke, oft auch Hausbesitzer, durch Beschattung und Verlust der Sicht beeinträchtigt werden und es im Extremfall sogar zur Gefährdung von Wohnhäusern führt. Stadt und Forstamt führen daher immer wieder Fällaktionen durch, bei denen Bäume und Gehölze in Problembereichen gefällt werden können. Die Auswahl dieser Eingriffe erfolgt seit geraumer Zeit unter Hinzuziehung einer Grünordnungs-Kommission, die die Fälle vor Ort besichtigt.

Beweidung

In einigen Bereichen des Untersuchungsgebietes erfolgt die Offenhaltung der Landschaft seit einigen Jahren durch Beweidung. Es sind dies in Alpirsbach die Betriebe Armbruster (Rötenbach, mit Pferde), Heinzelmann (Aischbach, mit Ziegen und Schafe) Hoffmann (Sielberg, mit Hinterwälder Rindern), Steurer (Alpirsbach, Rötenbach + Römlinsdorf, mit Pferden), Wein (Reutiner Berg + Reinerzau, mit Hinterwälder Rindern) und Weisser (Rötenbach, mit Schafen).

In Ehlenbogen und in Reinerzau ist die Beweidung noch stärker verbreitet. Hier werden durch mehrere, größere landwirtschaftliche Betriebe weite Bereiche freigehalten. Auch im Heimbachtal werden einige Bereiche beweidet.

(Beweidung wird leider in manchen ideologisch befrachteten Naturschutzkreisen immer noch als nicht  förderungswürdig angesehen, obwohl viele der aus Naturschutzsicht besonderes hochwertigen Landschaften wie die  Weidberge im Südschwarzwald, die Grinden im Nordschwarzwald und die gesamten Weiden in den Alpen durch  Beweidung entstanden sind und ihre Pflanzen- und Tierwelt wie auch das Landschaftsbild nur durch Beweidung  erhalten werden können).

Mähgeld in Landschaftsschutzgebieten 

Hier ist die nachfolgend in Kurzübersicht abgedruckte Landschaftspflegerichtlinie (LPR) maßgebend.

Für welche Maßnahmen kann eine Zuwendung beantragt werden ?

a) Extensivierungs- und pflegeverträge ( z. B. Vereinbarung von dauerhaften

    Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten oder Einschränken der Bewirtschaftungsintensität

    bei Landwirten. Die Verträge haben i. d. R. eine Laufzeit von 5 Jahren.)

b) Biotopgestaltung, Artenschutz, Biotop- und Landschaftspflege

    (z. B. Gehölzpflege, Mahd einer Orchideen- oder Feuchtwiese, Fledermaus- oder

    Amphibienschutz)

 c) Grunderwerb ( zu Naturschutzzwecken, vor allem in Naturschutzgebieten.

    Nur für Gemeinden oder anerkannten Naturschutz-Landesverbände. )

d) Investitionen im öffentlichen Interesse (z. B. Weg, Informationstafeln oder Maschinen)

e) Dienstleistungen im öffentlichen Interesse (z. B. Biotopvernetzung, Marktanalysen)

 (Für Obstbaumschnitte, Gerätebeschaffungen, Kauf von Nistkästen oder die Anlage von Tümpeln gibt es i. d. R. nur selten oder keine Zuschussmöglichkeiten)

Wer kann Fördermittel des Landes erhalten?

Landwirte, Verbände oder Vereine, Privatpersonen,

Kommunen ( Stadt- und Landkreis, Gemeinde, Zweckverband)

Wie hoch ist der Zuschuss?

Das hängt von mehreren Faktoren ab. Private Antragsteller sowie Vereine und Verbände können in der Regel bis zu 70 %, Landwirte bis zu 90 % erhalten.

Kommunen erhalten i. d. R. bis zu 50 % (in Einzelfällen bis zu 70 %), allerdings ist hier eine Förderung von Pflegemaßnahmen auf gemeindeeigenen flächen i. d. R. nicht möglich.

Wie werden die förderfähigen Kosten berechnet?

Wir führen für Sie eine erste Berechnung für Ihren Antrag durch, denn die LPR enthält für viele Arbeiten verschiedenste Flächensätze je Hektar. Hierbei werden auch Schwierigkeiten wie Hangneigung, Nässe etc. berücksichtigt. Für Arbeiten ohne Flächensatz können die Aufwendungen z. B. mit den Tabellen der Maschinenringe berechnet werden (z. B.  17,50 €/Std. Handarbeit, Motorsäge oder Motorsense 8,50 €/Std.) Zuschüsse für Obstbaumpflanzungen sind nur in bestimmten Gebieten möglich, Trockenmauerinstandsetzung und Amphibienschutz wird zurzeit nur pauschal mit 2,50 €/Std. für die Eigenleistung  bezuschusst. Dies gilt auch für den Einsatz von Vereinen oder Schülergruppen bei Pflegeaktionen.

Beispiel für Flächensätze:

 

Umstellung von Acker- und extens.

Grünlandbewirtschaftung

Ohne Stickstoffdüngung

Mit angepasster Stickstoffdüngung

405 €/ha

220 €/ha

Grünlandbewirtschaftung ohne

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Einschürige Mahd ohne Stickst.düngung

Zweisch. Mahd ohne Stickstoffdüngung

200 €/ha

280 €/ha

Beweidung ohne Einsatz von

Pflanzenschutz- und Düngemitteln

Standweide, Koppelweide oder ein bis

zwei Beweidungsgänge in Hütehaltung

185 €/ha

Zulagen

 

 

z.B. Maßnahmen zum Artenschutz

z.B. spezielle Technik w. Zwillingsreifen

z.B. Hangneigung über 25 %

  90 €/ha

  50 €/ha

120 €/ha

 

Welche Voraussetzungen sind notwendig ?

Die Zuwendung kann nur für Maßnahmen innerhalb der so genannten „Gebietskulisse“ beantragt werden. Diese sind in der LPR abschließend aufgezählt, d.h. die Flächen müssen innerhalb folgender Schutzgebiete liegen: z. B. Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, Biotope, FFH-Gebiete (Natura 2000), aber auch Gewässerrandstreifen und Flächen in Gemeinden mit Mindestflur- oder und Biotopvernetzungen. Wir prüfen innerhalb dieser Gebiete dann die naturschutzfachliche Pflege- und Fördermöglichkeit mit Hilfe der inzwischen im ganzen Regierungsbezirk Karlsruhe durchgeführten

Grünlandkartierung.

Wo wird der Zuschuss beantragt?

In der Regel beim Landratsamt – Untere Naturschutzbehörde, ausgenommen bei Grunderwerb (Regierungspräsidium) und bei vorliegenden Mindestflur- und Biotopvernetzungskonzepten

(Landratsamt – Landwirtschaftsamt ). Die Untere Naturschutzbehörde und das Landwirtschaftsamt helfen Ihnen aber gerne bei der Weiterleitung Ihres Antrags an die zuständige Behörde. Landwirte sollten sich aber zunächst direkt an ihr Landwirtschaftsamt wenden.

Welche Unterlagen sind notwendig? 

Wichtig sind eine möglichst genaue Beschreibung der geplanten Maßnahme und auch eine Karte, aus der die Lage der betroffenen Flurstücke deutlich wird. Sowie Angaben zu Flächengröße, Flurstücksnummer, Einverständnis der Grundstückseigentümer.

Wann müssen diese Unterlagen beim Landratsamt sein?

Die Zuwendungsanträge müssen vom Landratsamt im Vorjahr der geplanten Maßnahme beim Regierungspräsidium vorgelegt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Antrag für das Folgejahr bis zum 15. Oktober bei uns eingeht.

 

Die notwendigen Antragsformulare stehen auch auf der Homepage des Landratsamts zur Verfügung

(www.landkreis-freudenstadt.de → Landratsamt → Ämter → Bauamt → Landschaftspflege →Rubrik:

Weitere Infos)

 

Sie herhalten die für Ihren Fall wirklich benötigten Unterlagen aber gerne direkt oder als Word-Dokument auch per E-Mail vom Landratsamt. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Frau Asprion (Tel.: 07441 920-5035, E-Mail: asprion@landkreis-freudenstadt.de) und Herr Diehl (Tel.: 07441 920-5034, E-Mail: diehl@landkreis-freudenstadt.de) zur Verfügung.

Schriftliche Unterlagen bitte an: Landratsamt Freudenstadt, Herrenfelder Str. 14, 72250 Freudenstadt oder per Telefax: 07441 920-5099 an das Sekretariat im Amt für Ordnung, Bau und Umwelt. Das Landwirtschaftsamt, Ihlinger Straße 79, 72160 Horb a. N. erreichen Sie unter der Rufnummer:

07451 907-0 und per Telefx: 07451 907-5499.

Gemeindemähgeld

In den vergangenen Jahren wurde durch die Stadt auch für Flächen außerhalb der Landschaftsschutzgebiete Mähgeld gewährt, wenn die Grundstücke gemäht wurden. Das Mähgeld belief sich auf DM 30,-/ha bis DM 80,-/ha (je nach Hangneigung).

Zwischenzeitlich wird nur noch für Hanglagen und nasse Wiesen ein gemeindliches Mähgeld gewährt, und zwar in Höhe von 50,-€/ha.

Landwirtschaftliche Förderung

Die Bewirtschaftung steiler und klimatisch ungünstig gelegener Flächen in Mittelgebirgslagen ist nicht nur in Alpirsbach ein Problem. Auch in vielen anderen Gegenden kämpft die Landwirtschaft mit ähnlichen Schwierigkeiten. In den vergangenen Jahren wurden daher die Fördermöglichkeiten für Grünland, Steillagen und Artenvielfalt über Flächenzuschüsse gefördert, bei ökologischer Wirtschaftsweise sind noch Sonderförderungen möglich. Im Berggebiet, zu dem Alpirsbach gehört, kommt noch die Ausgleichszulage dazu. Darüber hinaus ist eine Förderung der Viehhaltung zusätzlich über die Landwirtschaftsverwaltung möglich. 

Direktvermarktung und Absatz über ortsansässige Metzger

Obwohl die Direktvermarktung nicht zu den eigentlichen Instrumenten der Landschaftspflege zählt, muss sie hier angesprochen werden.

Im Untersuchungsraum der Mindestflurdarstellung sind einige Betriebe mit gut laufender Direktvermarktung ansässig, die mit zunehmender Vermarktung auch mehr Fläche benötigen.

In Ehlenbogen ist der Betrieb Frey mit eigener, weithin bekannter Vesperstube ansässig; als weitere direktvermarktende Betriebe sind die Betriebe Dietel (ebenfalls mit eigener Gastwirtschaft), Mäder und Schindler (Forellen) anzusprechen.  

In Reinerzau hat die Direktvermarktung der Betriebe Frick und Wein dazu geführt, dass zahlreiche freiwerdende Flächen aufgefangen werden konnten bzw. frühere Mulchflächen wieder bewirtschaftet werden.

Einige weitere Betriebe beweiden ebenfalls Flächen im Reinerzauer und Ehlenbogener Tal; diese Betriebe betreiben die Direktvermarktung jedoch nur in kleinerem Rahmen oder gar nicht. Ohne diese direktvermarktenden Betriebe wären Flächen in einer Größenordnung von ca. 80 ha nicht mehr in Bewirtschaftung.

Ansprechpartner im Bereich Landschaft- und Naturschutz ist bei der Stadt Alpirsbach  

Marktplatz 2 in 72275 Alpirsbach, Herr Schwenk – Tel. 07444/9516-230 oder Fax 07444/9516-218, Email : gerhard.schwenk@alpirsbach.de . und das Landratsamt Freudenstadt – Untere Naturschutzbehörde – Herrenfelder Str. 14 in 72250 Freudenstadt

Mähgeld staatlich sowie kommunal – Frau Hartmann-Weisser – Tel. 07444/9516-231 oder Fax 07444/9215-218, Email: ingeburg.hartmann@alpirsbach.de