Schneiden von Hecken, Sträuchern und Schilfbeständen bis Februar 2020 wieder erlaubt


In der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar des Folgejahres ist es möglich, die erforderlichen Form- und Pflegeschnitte sowie Maßnahmen zur Beseitigung verkehrsgefährdender Situationen an Hecken, Sträuchern und Schilfbeständen durchzuführen. Die Grundstückseigentümer sind verkehrssicherungspflichtig und haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs ihrer Begrünung entstehen können. Im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sollten folgende Hinweise beachtet werden:
Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen rechtzeitig soweit zurückschneiden, dass alle Verkehrsteilnehmer den öffentlichen Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr nutzen können. Insbesondere an Straßeneinmündungen und Kreuzungen sollten Pflanzen nicht über die Grundstücksgrenze hinausragen.
Wenn das Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt, ist das „Lichtraumprofil“ zu beachten. Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht über Rad-/bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.
Im Bereich von Straßenleuchten und Verkehrszeichen muss der Rückschnitt so weit erfolgen, dass die Leuchten in ihrer Funktion nicht eingeschränkt werden und Verkehrszeichen problemlos frühzeitig erkannt werden können.