Zukunftsperspektiven der cluniazensischen Orte im Mittelpunkt

Die Föderation der europäischen cluniazensischen Orte, mit Sitz in Cluny,feierte im September des vergangenen Jahres das 20- jährige Jubiläum. Da die Mitgliedsorte verstärkt kulturtouristisch vermarktet werden sollen, wurde die erste Kultur- und Tourismusmesse, zum Teil mit internationalem Publikum, erstmals durchgeführt.Bei dem Jahrestreffen stand auch die Neuwahl des Verwaltungsrates
auf dem Programm. Nach über zwei Jahrzehnten wurden dabei auch ausländische Kandidaten, nämlich aus Polen und Spanien, sowie Bürgermeister Reiner Ullrich, als Vertreter der deutschen cluniazensischen Orte, Calw-Hirsau, Bollschweil, Sölden und Alpirsbach, gewählt. Die erste Sitzung des neuen
Verwaltungsrates eröffnete Präsident Armand Genoux und Geschäftsführer Christophe Voros stellte die Aktivitäten und die Bilanz 2014 vor. Die Föderation zählt inzwischen 178 Mitgliedsorte, aus 8 verschiedenen europäischen Ländern. Bei der Vorschau für das Jahr 2015 wurde über die Frage "Wie richtet sich die Föderation in Zukunft aus?" ausführlich diskutiert. Die Verwaltungsräte sind sich einig, dass die Kultur und der Tourismus verstärkt beworben werden sollen. Der Vorschlag von Bürgermeister Ullrich, die cluniazensischen Orte  auf Regionsebene zusammenzuschließen, mit jeweils einer Ansprechperson, fand bei den meisten Verwaltungsräten eine
große Zustimmung. Gemäß der Charta von 2010, soll die Föderation mit Leben erfüllt werden. Deshalb wird von Bürgermeister Ullrich angeregt, dass die Regionen mit den jeweiligen Orten jährlich eine gemeinsame Veranstaltung, unter Einbeziehung der Geschäftsstelle der Föderation, ausrichten sollen. Über dieses Thema wird der Verwaltungsrat bei der nächsten Sitzung weiter
beraten. Christophe Voros gab noch eine Termine bekannt und erwähnte, dass die zweite internationale Kultur- Tourismusausstellung im Oktober stattfinden wird.
 
Cluny


Bei der Sitzung des Verwaltungsrates in der Abteil Cluny (von links):
Geschäftsführer Christophe Voros, Bürgermeister Reiner Ullrich und
Verwaltungsrat Bernard Aiguier.
Foto: Held