Kunsthandwerkermarkt: Zufriedenheit bei Besuchern, Ausstellern und Organisatoren

4.700 Besucher fanden am Wochenende den Weg ins Schwarzwaldkloster Alpirsbach, um den Kunsthandwerkermarkt zu erleben. Bereits zum sechsten Mal luden die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alpirsbach zu dieser Veranstaltung ein. Das Fazit der Verantwortlichen war einhellig: rundherum ein erfolgreiches Angebot und viele Gäste. Bereits zum sechsten Mal organisiert die evangelische Kirchengemeinde unter der Leitung von Pfarrer Horst Schmelzle den Markt „Kunsthandwerk im Kreuzgang“. 20 Kunsthandwerker und -handwerkerinnen waren es in diesem Jahr, die im Schwarzwaldkloster originelle Hüte, Gürtel und Taschen, Textilien, Schmuck, Rahmen, Bücher und Drucke, Skulpturen und viele weitere schöne Gegenstände anboten. Und alle waren zufrieden: Mit zwei Ausnahmen wollen die Kunsthandwerker auch wieder zum nächsten Markt kommen. Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, wies auf die besonders glückliche Konstellation in Alpirsbach hin: „Hier passt einfach alles: das Engagement und die Begeisterung der Mitwirkenden, die Qualität des Kunsthandwerkermarktes und natürlich der außergewöhnliche Rahmen von Kloster Alpirsbach.“gute Vernetzung und familiäre Stimmung. Das betonte auch Peter Braun, der Leiter der Klosterverwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten. Das Besondere am Kunsthandwerkermarkt im Kloster Alpirsbach sei die gute Zusammenarbeit und die besondere Atmosphäre, die dadurch entstehe. Für Pfarrer Schmelzle von der evangelischen Kirche ist es daher auch besonders wichtig, den vielen Mitwirkenden und Helfern zu danken. „Weil so viele dazu beitragen, ist die Stimmung auch so gut – und das hören wir immer wieder von den Ausstellern und von den Gästen“, sagt Schmelzle. „Gut vernetzt und zugleich familiär“ gehe es in Alpirsbach zu. 35 Leute schaffen zusammen beim Auf- und Abbau, bei Kaffee und Kuchen und sonstigen Tätigkeiten, die man nicht gleich sieht. „Den Ausstellern gefällt es natürlich, wenn sie merken, dass ihnen Wertschätzung und Interesse entgegengebracht wird“, erläutert Gemeindepfarrer Schmelzle. Begleitprogramm gut angenommen. Damit auch das Drumherum stimmt, ist einiges an Logistik nötig. So wurden allein 50 Kuchen gespendet. Insgesamt sei das gastronomische Angebot gut angekommen, insbesondere auch der elsässische Part, den die Gäste aus Riquewihr beisteuerten, ganz typisch mit Flammkuchen, Gänseleber und Wein. Das Begleitprogramm bot Lieder und Musik des Mittelalters und Tänze des 15. und 16. Jahrhunderts. Außerdem war die Alpirsbacher Glasbläserei geöffnet und ebenso der Brauladen. An beiden Wochenendtagen gab es Führungen durchs Brauereimuseum. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit nicht nur zum Einzukaufen, sondern besuchten das einstige Benediktinerkloster mit seiner Klosterkirche, dem spätgotischen Kreuzgang und dem Klostermuseum mit seinen außergewöhnlichen Funden aus dem Alltag der Klosterschule vor 500 Jahren.



v. l. Pfarrer Horst Schmelzle, Peter Braun, SSG, Michael Hörrmann, SSG und 1. Bürgermeister-Stellvertreter Holger Korneffel

01_Alpirsbach_Kunsthandwerkermarkt_SSG-Pressebild_eröffnung_2015 (2)