Zusammenarbeit der Klosterstadt Alpirsbach mit der Stadt Gaggenau

Möglichkeiten der Kooperation angesichts des Themas Nationalpark  loteten Oberbürgermeister Christof Florus und der Alpirsbacher Bürgermeister Reiner Ullrich (2.v.l.) neulich bei einem Treffen im Gaggenauer Rathaus aus. Während Ullrich von Helmut Held (2.v.r.), langjähriger Leiter der Stadt-Information Alpirsbach, begleitet wurde, nahmen auf Gaggenauer Seite Wirtschaftsförderin und Leiterin der städtischen Tourist-Info, Kerstin Wiedemann (l.), der Geschäftsführer des Tourismus-Zweckverbands „Im Tal der Murg“, Wolfgang Wiegratz (3.v.l.), sowie der Koordinator der Arbeitskreise Stadtmarketing „Zukunft Gaggenau“, Manfred Mayer (r.), an den Gesprächen teil. Dabei waren sich Gast und Gastgeber darin einig, den Nationalpark als Chance zu betrachten und zu nutzen. Ziel sei es, sich innerhalb des Naturparks Schwarzwald Mitte-Nord als Eingangsportal hin zum Nationalpark zu positionieren. Dabei wird auf Vorschlag von Bürgermeister Ullrich auch ein gemeinsames Vorgehen in Erwägung gezogen. Denn Gaggenau, als das Eingangstor über das Murgtal und Alpirsbach als Eingang über das Kinzigtal, können sich zusammen besser gegenüber dem Nationalpark positionieren.  Auch unter dieser Prämisse erarbeite der neue Geschäftsführer des Zweckverbandes „Im Tal der Murg“ ein touristisches Konzept, erklärte Florus. Laut Held geht die Verbindung Alpirsbachs nach Gaggenau auf Manfred Vogt, Sprecher des Arbeitskreises Tourismus-Freizeit (AKTF), zurück. Darauf aufbauend gebe es auch Verbindungen zum Heimatverein Hörden und den Rundwegfreunden Michelbach. Beide Seiten vereinbarten, in den Amtsblättern in periodischen Abständen Veranstaltungshinweise zu veröffentlichen. So sollen Gaggenauer ebenso nach Alpirsbach kommen und das Kulturangebot der Klosterstadt wahrnehmen wie Alpirsbacher nach Gaggenau (zum Beispiel ins Unimog-Museum). Jenseits touristischer Aspekte befassten sich die Gesprächspartner mit den Themen Kinder- und Jugendbetreuung, Seniorenbetreuung, Städtebau, Neubaugebiete, Wirtschaft und Einzelhandel sowie Demographischer Wandel. Ein Rundgang entlang der vielen Bauprojekte in der Nördlichen Innenstadt Gaggenaus ließ den Besuch der Alpirsbacher ausklingen.

Nagold

Foto: Stadtverwaltung Gaggenau