Kriegerdenkmal wieder ans Licht gekommen

Durch eine Abholzaktion ist ein Gedenkstein aus dem 1. Weltkrieg an exponierter Stelle wieder sichtbar geworden. Der Verein für Heimatgeschichte Alpirsbach e. V. nimmt sich des Gedenksteins an, auch in Erinnerung daran, dass vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg begonnen hat. Somit hat der Verein einen passenden Anlass erhalten, an einem historischen und authentischen, weil aus dieser Zeit stammenden Denkmal, einen Beitrag zum Gedenken, 100 Jahre Weltkrieg, zu erbringen. Dieser Beitrag hat auch einen konkreten örtlichen Bezug, da der Gedenkstein den Verwundeten und Gefallenen der Kriegsjahre 1914 und 1915 gewidmet ist. Es ist beabsichtigt, den Bereich um den Gedenkstein offen zu halten und zwei Sitzbänke anzubringen, damit dieser Gedenkstein und mit seinem Standort wieder als schöner Aussichtspunkt, mit Blick über die Kernstadt, genutzt werden kann. Der Standort eignet sich auch als Ruhe- und Rastplatz für Wanderer die den Ostweg erwandern, denn ein Teil des Ostwegs führt direkt, aus dem Wald kommend, am Forchenweg und somit am Standort des Denkmals vorbei. Die Kosten für die Sitzbänke werden, auf Vorschlag des Vorsitzenden, vom Verein für Heimatgeschichte übernommen. Die Mitglieder des Vereins für Heimatgeschichte werden den Gedenkstein säubern und ausbessern.

DenkmalFronwald

Den Gedenkstein am Forchenweg inspizierten (v. li.): Dieter Armbruster, Gemeinderat und Mitglied des Vereins für Heimatgeschichte, Bürgermeister Reiner Ullrich, Walter Zizelmann, Mitglied des Vereins für Heimatgeschichte und Schriftführer Stefan Zizelmann.

Foto: Held