Heimatgeschichte anschaulich dargestellt

Die Stadt Alpirsbach hat, in Zusammenarbeit mit dem Verein für Heimatgeschichte und Staatliche Schlösser und Gärten Baden- Württemberg, den 1. Tag der Heimatgeschichte durchgeführt. Außer dem traditionellen Aktionstag „Lebendiges Museum“, im Museum für Stadtgeschichte, stand der Tag der offenen Tür im Stadtarchiv und im Kloster Alpirsbach auf dem Programm. Zu den Akteuren, die schon viele Jahre beim Aktionstag mitwirken, gehören Sabine Müller mit dem Spinnrad und Anneliese Schweikert mit dem Fertigen von Strohschuhen. Edgar Hempfling demonstrierte das Flechten eines Korbes und bei Tabea Joos und Maria Klink konnte frisches Butterbrot verkostet werden. Musikalisch begrüßt wurden die Gäste durch das Ehepaar Alfons und Lisa Hermle mit der Drehorgel. Hermann Braunschweiger, bei bisher allen Aktionstagen dabei, fertigte im Museum Schindeln und Marga Leibiger zeigte, wie ein Webstuhl funktioniert. Zum ersten Mal wurden von Ernst Nübel Drechselarbeiten vorgeführt, die bei den Besucher großes Interesse gefunden haben. Beim Tag der offenen Tür im Stadtarchiv hat Stadtarchivar Stefan Zizelmann Führungen angeboten und interessante Dokumente aus der Alpirsbacher Geschichte sowie Urkunden von Kaiser Maximilian I und Karl V. mit Originalunterschrift gezeigt. Das Stadtarchiv hat bei den Gästen großen Anklang gefunden. Von der Kloster- Info wurde Korbflechten in der Kinderwerkstatt angeboten und Klosterbesichtigungen durchgeführt. Außerdem konnte die Ausstellung „Musikalische Fragmente“ im Kapitelsaal besichtigt werden. In der Alpirsbacher Offizin wurde der Steindruck vorgeführt und die Schauconfiserie sowie die Glasbläserei hatten geöffnet und im Brauereimuseum fanden Führungen statt. Bürgermeister Reiner Ullrich und Helmut Held, zuständig für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung, dankten den Akteuren für die Teilnahme am Aktionstag im städtischen Museum.
 

Museum1

Museum2 Museum3

Museum4

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Einige Impressionen vom Tag der Heimatgeschichte
Fotos: Bader/Held