Filtrationsanlage vermindert Wasserhärte für Peterzell, Römlinsdorf und Teile von Reutin

Das Wasserwerk Brandeck fördert das Trinkwasser der Heimbachwasserversorgung. Die Stadt Alpirsbach ist Mitglied im Zweckverband der Heimbachwasserversorgung. Diese übernimmt die Versorgung der Stadtteile Peterzell, Römlinsdorf und Teile von Reutin mit Trinkwasser. Da das Wasserwerk der Heimbachversorgung eine relativ hohe Härte (bis 18 Grad deutsche Härte) aufweist, drängte Bürgermeister Ullrich, als Verwaltungsratmitglied, bei der Sanierung und Modernisierung des Wasserwerks darauf, dass Filtrationsmaßnahmen zur Verminderung der Wasserhärte mit vorgenommen werden. Im Wasserwerk Brandeck haben vor über einem Jahr die Baumaßnahmen zur Sanierung der Elektrotechnik begonnen. Zu den zentralen Maßnahmen zählten in den vergangenen Monaten auch die Verbesserung des Wasseraufbereitungsprozesses sowie die steuertechnische Anbindung des Hochbehälters Kirntal der Gemeinde Fluorn-Winzeln. Durch die Installation einer neuen Nanofiltrationsanlage wird künftig die Wasserhärte auf 12 Grad vermindert. Somit wird der Forderung der Stadt Alpirsbach Rechnung getragen, dass Peterzell, Römlinsdorf und Teile von Reutin künftig mit nicht so hartem Wasser versorgt werden. Dies dient insbesondere auch der Industrie und dem Gewerbe das in den Höhenstadtteilen ansässig ist.

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Die Mitglieder des Zweckverbands Heimbach- Wasserversorgungsgruppe trafen sich zu einer Besichtigung im Wasserwerk Brand, darunter Bürgermeister Markus Huber, Dornhan (2. v. li.) und Bürgermeister Reiner Ullrich (4. v. li.), um die Räumlichkeiten und die Neuerungen zu besichtigen.