Vertrag über das Kloster Alpirsbach unterzeichnet

Ein schöner und bedeutender Verhandlungserfolg für die Stadt Alpirsbach, so Bürgermeister Ullrich bei der Vertragsunterzeichnung. Es werden auch die unterschiedlichen Nutzungsrechte von Land/Stadt einerseits und den Kirchengemeinden andererseits, gegenseitig begrenzt, abgegrenzt und definiert. Ein all umfassendes universales Nutzungsrecht an der Klosteranlage gibt es für keinen der Vertragspartner. Die rein zur kirchlichen Nutzung vorgesehenen Räume bleiben weiterhin uneingeschränkt den Kirchengemeinden vorbehalten. Jedoch besteht die Möglichkeit, in Absprache mit den Kirchengemeinden auch solche Räume durch Land und Stadt zu nutzen. Nachdem der Gemeinderat am Tag zuvor die Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch die SSG, der Stadt Alpirsbach und den Kirchengemeinden über die Klosteranlage genehmigt hat, wurde die Vereinbarung offiziell im Ratssaal des Rathauses der Stadt Alpirsbach unterzeichnet. Bürgermeister Reiner Ullrich erwähnte dabei, dass die Vereinbarung über die Klosteranlage nun eine neue Grundlage für eine neue konstruktive Zusammenarbeit mit allen Partnern sein soll. Staatliche Schlösser und Gärten (SSG) öffnet sich für alle Partner und freut sich, dass das Kloster Alpirsbach in das Netzwerk der anderen landeseigenen Objekte mit einbezogen werden kann und bei verschiedenen Werbemaßnahmen mit beworben wird, so Andreas Falz, stellv. Geschäftsführer der SSG im Zuge der Unterzeichnung der Vereinbarung. Sein Dank gilt allen, die zum Gelingen dieser Vereinbarung beigetragen haben und er hofft, dass dieser Vertrag nun mit Leben erfüllt werde. Da in der neuen Vereinbarung ausdrücklich das berechtigte Interesse der Stadt an der Zugänglichkeit und der weiteren touristischen Vermarktung der Klosteranlage anerkannt wird, wird den Vertragspartnern grundsätzlich eine Mitbeteiligung an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Präsentation der Klosteranlage eingeräumt. Bürgermeister Ullrich macht aus diesem Grunde den Vorschlag, dass es zwischen Stadt und der SSG, vertreten von Herrn Braun als den zuständigen Klosterverwalter, regelmäßige (einmal im Monat) informative Abstimmungsgespräche über die laufende Präsentation und touristische Vermarktung geben soll. Dieser Vorschlag wurde seitens des Herrn Braun begrüßt und selbstverständlich aufgenommen. Daneben ist in der neuen Vereinbarung geregelt, dass es einmal im Jahr eine Gesprächsrunde unter Federführung des Dekanats Freudenstadt/Herr Dekan Trick zur Abstimmung von Nutzungen, Belegungen und der Belebung der Klosteranlage stattfindet. Eine konstruktive und in die Zukunft gerichtete Grundlage für die Weiterentwicklung des Kulturdenkmals Klosteranlage unter Einbeziehung der ev. und kath. Kirche mit selbstverständlicher Rücksichtnahme auf deren Rechte ist nun gegeben.




VertragSSGStadt-001