Vertrag über Nahwärme-Versorgung unterzeichnet

Die Firma Kasper, Aichhalden- Rötenberg, spezialisiert sich schon seit über 10 Jahren mit der Bio-Energie. Nach der Vorstellung einer Nahwärmeversorgung im Gemeinderat im Juli erfolgte eine Information der Bevölkerung. Die Firma BioWärme Alpirsbach plant den Aufbau und Betrieb eines Nahwärmenetzes für private Haushalte, öffentliche Gebäude und Gewerbebetriebe. Die Wärme wird durch ein Heizwerk auf der Basis regenerativer Brennstoffe- vor allen Dingen auch aus dem eigenen Betrieb in Rötenberg- produziert. Die geplante Nahwärmeversorgung wird als Holzhackschnitzelheizwerk betrieben. Die Wärme wird dann über ein Verteilernetz in hochisolierten in der Erde verlegten Wasserrohren zu den Haushalten transportiert und dort in eine Übergabestation an das hausinterne System abgegeben. Dadurch kann die Heizung sowie die Warmwasserbereitung im Haus durch hundert Prozent erneuerbare Energien versorgt werden. Die Suche nach einem Standort für das Heizwerk läuft noch, nachdem der Standort auf dem Sulzberg nicht akzeptiert wurde. Der nun unterzeichnete Gestattungsvertrag ermöglicht der Firma BioWärme Alpirsbach, öffentliche Plätze, Wege und Straßen zu benutzen, um Leitungen zu verlegen. Die Stadt Alpirsbach erhält vom Konzessionsnehmer ein Entgelt von 1,5 Prozent des Nettoumsatzes der Wärmelieferung. Dies ist, so Bürgermeister Reiner Ullrich, ein Gestattungsentgelt, das über dem Durchschnitt vergleichbarer Projekte liegt.


Vertragsunterzeichnung

Bei der Vertragsunterzeichnung im Alpirsbacher Rathaus (v. li.): Tobias und Stephan Kasper, Bürgermeister Reiner Ullrich, Markus Kasper und Yvonne Wurster, Bauverwaltung

Foto: Held