Regierungspräsidentin zu Besuch bei der Stadt Alpirsbach

Bei der Rundreise durch den Landkreis Freudenstadt hat Regierungspräsidentin Nicolette Kressl auch der Stadt Alpirsbach einen Besuch abgestattet. An dem Gespräch im Sitzungssaal des Rathauses nahmen Ortsvorsteherin Tabea Joos, Reutin, die Ortsvorsteher aus Ehlenbogen und Peterzell, Peter Günther und Willi Jäckle, Dieter Armbruster, SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und die Amtsleiter der Stadt Alpirsbach, Simone Widmann, Gerhard Schwenk, Rolf Wöhrle, Bernd Hettich und Helmut Held, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, teil. Bürgermeister Reiner Ullrich begrüßte die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe und freute sich über die Möglichkeit, mit ihr über die örtlichen Gegebenheiten zu sprechen. Die Breitbandförderung war ein Thema über das ausführlich diskutiert wurde, da in den Stadtteilen eine Internetunterversorgung und weiße Flecken vorhanden sind. Eine gute Internetanbindung wird immer mehr zum Standortfaktor. Daher hat die Stadt Alpirsbach mit der Gemeinde Loßburg zusammen ein Konzept erarbeiten lassen und hierfür Fördergelder beantragt. Bürgermeister Ullrich bittet noch einmal die Regierungspräsidentin um Unterstützung. Für die Unterstützung seitens des Regierungspräsidiums bei dem Antrag über die Stadtsanierung „Altstadt III“ bedankte sich Bürgermeister Ullrich bei dem Gast aus Karlsruhe. Nachdem der Haushalt seit vier Jahren defizitär war, kann für dieses Jahr wieder ein ausgeglichener Haushalt in Aussicht gestellt werden.  Jedoch muss in diesem Jahr der Fehlbetrag von 2010 über 1 Mill. Euro abgedeckt werden. Beim Gewerbegebiet Grundeggert, in Alpirsbach-Peterzell, ist noch die Verkehrserschließung, mit einem Kreisverkehr, zu bewältigen und die Ortsdurchfahrt Peterzell ist sanierungsbedürftig. Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens, insbesonders durch den LKW-Verkehr nach Öffnung der Umfahrung 24 Höfe, würde der Kreisverkehr auch eine verkehrsberuhigte Anlage darstellen. Da in einem anderen Regierungsbezirk eine Kommune Unterstützung bei der Schaffung eines Kreisverkehrs erhalten hat, bittet Bürgermeister Ullrich die Regierungspräsidentin, die Möglichkeit einer Unterstützung prüfen zu lassen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt sich stets kooperativ und Bürgermeister Ullrich spricht auch ein Lob für den zügigen und problemlosen Ausbau der Ortsdurchfahrt (B 462) aus. Der nochmalige Antrag, ein Hinweisschild auf das Kloster Alpirsbach, an der A 81 anzubringen, wird die Regierungspräsidentin überprüfen wie auch die Anfrage, ob bei den OSB- Zügen ein zusätzlicher Wagen für den Fahrradtransport möglich ist. Ein weiteres Thema, das von Bürgermeister Ullrich angesprochen wurde, war die Schulentwicklung in Zeiten rückläufiger Schülerzahlen. In Alpirsbach gibt es ein breites Bildungsangebot mit Werkrealschule, Realschule und Progymnasium.  Eine Gemeinschaftsschule würde sich organisatorisch, bei rückläufigen Schülerzahlen, um das Bildungsangebot zu erhalten, durchaus anbieten. Daher wird eine Schulentwicklung auf regionaler Ebene für alle Schularten benötigt, so wie sie vom Kultusministerium bereits angekündigt wurde. Bürgermeister Reiner Ullrich bedankte sich bei  Regierungspräsidentin Nicolette Kressl für den Besuch in Alpirsbach bei dem anstehende Probleme angesprochen wurden und erwähnte zum Schluss: „Die Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium suchen und schätzen wir“.


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Im Beisein von Bürgermeister Ullrich trägt sich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl  in das Goldene Buch der Stadt Alpirsbach ein


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... und nach dem Gespräch hat sie, in Begleitung von Bürgermeister Reiner Ullrich und Dieter Armbruster, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, die Klosterkirche und die Orgelskulptur besichtigt.