Ausstellung „Die Weiße Rose“ im Kloster Alpirsbach

Diese Ausstellung ist dem Gedanken an einen Freundeskreis, darunter die fünf Studierenden Alexander Schmorell, Sophie und Hans Scholl, Will Graf und Christoph Probst sowie dem Univer-sitätsdozenten Kurt Huber gewidmet, die sich dem Terror des NS-Systems widersetzten und dafür 1943 hingerichtet wurden. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ kommen selbst zu Wort: in Briefen an Eltern, Geschwister, Freunde und in Tagebuchaufzeichnungen. Im Kapitelsaal des Klosters Alpirsbach werden Texte, Fotos, Dokumente, die dem Betrachter die Möglichkeit geben, sich den Ideen und Motivation der einzelnen Personen zu nähern und ihre Handlungen zu begreifen, vorgestellt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist die Freundschaft unter den Mitgliedern der „Weißen Rose“ und die daraus resultierende Dramatik ihres Handelns. Es soll deutlich werden, dass das Bild einer homogen Widerstandsgruppe zu kurz greift: Die „Weiße Rose“ war keine heroisch-politische Organisation, sondern ein Freundschaftsbund, der ohne programmatisch festgelegte Anweisungen wirkte. Erstellt wurde die Ausstellung aufgrund der Begeisterung für das Thema von fünfzehn Studenten und Berufstätigen in Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative Freiburg e. V. und in engem Austausch mit den Zeitzeugen.
Die Ausstellung ist täglich, bis 05. September 2013, im Kloster Alpirsbach, mit dem Klostereintritt, und zwar von Montag bis Samstag, von 10.00 bis 17.30 Uhr und am Sonntag, von 11.00 bis 17.30 Uhr, zu sehen.


Weisserose

Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst