Wirtschaftsstandort Alpirsbach ist gesichert

Das Bebauungsplanverfahren Zankwaldweg/Herdweg ist eingeleitet, der kommunalpolitische Streit darum beigelegt. Um mit Familie und Firma Saier demonstrativ den Schulterschluss zu üben, trafen sich Bürgermeister Reiner Ullrich und die Fraktionsvorsitzenden des Alpirsbacher Gemeinderats zu einem Gespräch mit Hanns-Ulrich Saier, der Nachfolger von Firmenchef Ulrich Saier wird.

Das Bebauungsplanverfahren Zankwaldweg/Herdweg sei legal und legal zum Abschluss gebracht worden, bekräftigte Ullrich. In der Diskussion um das Planverfahren sei nicht mehr unterschieden worden zwischen dem, was politisch gewollt, und dem, was rechtlich möglich sei.Vom Tisch sind nun offenbar auch die Rückzugsdrohungen der Firmengruppe

Saier: »Die Kuh ist vom Eis«, versicherte Hanns-Ulrich Saier.

Einig war man sich darüber, dass es künftig wieder regelmäßige Gespräche zwischen der Firmenleitung, Verwaltungsspitze und Gemeinderat gegen solle -- auf gleicher Augenhöhe.

Bei manchen Reutiner Bürgern, blickte SPD-Fraktionschef Dieter Armbruster zurück, seien beim Planverfahren Zankwaldweg/Herdweg »Erwartungen geweckt worden, die von Anfang an nicht erfüllbar gewesen sind«. Denn die Stadt wolle in dem Bereich kein neues Baugebiet, sie könne genug andere Bauplätze anbieten. Der Gemeinderat habe sich klar auf das Bauvorhaben Hanns-Ulrich Saiers beschränkt. »Der Großteil des Gremiums ist sachlich und korrekt mit dem Thema umgegangen«, befand auch Hans-Dieter Rehm (CDU). Man dürfe eine Sache nicht so instrumentalisieren, dass die Diskussion ins Persönliche gehe. Auch die Stadträte Stefan Seeger von der Freien Wählervereinigung und Gerhard Walter von der unabhabhängigen bürgernahen Liste bekundeten ihre klare Zustimmung zu dem Planverfahren Zankwaldweg/Herdweg.

Saier mit BM Ullrich