Tag der offenen Tür im Wasserwerk Brandeck

Neue Filtrationsanlage verbessert Wasserqualität für die Höhenstadtteile
Vor über einem Jahr haben die Baumaßnahmen zur Sanierung der Elektrotechnik im Wasserwerk Brandeck begonnen. Zu den zentralen Maßnahmen zählten auch die Verbesserung des Waseraufbereitungsprozesses. Da das Wasserwerk der Heimbachversorgung eine relativ hohe Härte aufweist, drängte Bürgermeister Reiner Ullrich, als Verwaltungsratmitglied, bei der Sanierung und Modernisierung des Wasserwerks darauf, dass Filtrationsmaßnahmen zur Verminderung der Wasserhärte mit vorgenommen werden. Zwei Millionen Euro hat die Sanierung gekostet und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwölf statt achtzehn Härtegrade wurden erreicht. Ein Drittel des Wassers wird mit Nanofiltern entkalkt. Das Mischungsverhältnis zwischen entkalktem und unbehandeltem Wasser ist variabel und somit auch die Wasserhärte. Die Sanierungsmaßnahmen wurden mit 274.200 Euro vom Land bezuschusst. Durch die Filtrierung sinkt auch der Nitratgehalt im Wasser. Der Sanierungsstau war enorm, da nach etwa 40 Jahren Betrieb eine Generalüberholung dringend notwendig war. Die Bürger profitieren zwar von der Modernisierung, jedoch müssen sie auch höhere Wassergebühren zahlen. Beim Tag der offenen Tür konnten sich die Besucher umfassend informieren. 1961 wurde das Wasserwerk in Betrieb genommen und 1984 wurde vom Verband ein Mehrschichtfilter und eine Ozonierungsanlage eingebaut. Die Steuerungstechnik war überaltert. Früher trieben die Turbinen zwei Pumpen an und jetzt sind es Generatoren mit einer Leistung von zehn und zwanzig Kilowatt. Der Tag der offenen Tür wurde mit einem Festgottesdiensts begonnen und danach spielte der Akkordeonverein Fluorn-Winzeln zum Frühschoppen auf.

Heimbachfest und Tag der offenen Tür beim Wasserwerk Brandeck

Die Nanofiltrationsanlage wurde per Knopfdruck offiziell in Betrieb genommen (v. li.): Ruth Hunds, Gemeinderätin Stadt Oberndorf, Bürgermeister Reiner Ullrich, Alfred Weiss, Bürgermeister von Bösingen,  Bürgermeister Markus Huber, Dornhan, im Hintergrund Wassermeister Hans Lamprecht, Reiner Weber, Kämmerer und ehem. Verbandsrechner von der Heimbachwasserversorgung und Bürgermeister Bernhard  Tadjen, Fluorn- Winzeln
Foto: Sikeler