Ausstellung im Kloster Alpirsbach eröffnet

Im Kapitelsaal des Klosters Alpirsbach hat Bürgermeister Reiner Ullrich die Ausstellung „Grenzen überwinden - Die Bedeutung Philipp Melanchthons für Europa“ eröffnet.
Der Bürgermeister freute sich, dass die Ausstellung über den kompetentesten Griechischübersetzer, Humanist und Reformator, im Kloster gezeigt wird.
Von Johannes Reuchlin erhielte der zwölfjährige Philipp 1509 als Anerkennung für seine Sprachkenntnisse den Humanistennamen „Melanchthon“, griechisch für „schwarze Erde“. Einen Bezug zum Alpirsbacher Kloster ist durch die evangelische Klosterschule, die nach Reformation eingerichtet wurde, gegeben, da Philipp Melanchthon das Schulwesen mitgeprägt hat. Auf 20 Tafeln präsentiert die Ausstellung den in Bretten geborenen Universalgelehrten als einen Menschen, der in einem religiös und politisch zerrissenen Zeitalter lebte. Dennoch blieb er stets davon überzeugt, dass Europa seine Grenzen friedlich überwinden kann, wenn es zu seinen antiken und christlichen Quellen zurückkehrt. Bürgermeister Ullrich hofft, dass viele Besucher diese interessante Ausstellung anschauen werden.
Die Ausstellung kann bis 17. Juni 2012 täglich, während den Öffnungszeiten der Kloster-Info, von Montag bis Samstag, von 10.00 bis 17.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 17.30 Uhr, mit der Eintrittskarte für die Klosteranlage, besichtigt werden.
Weitere Informationen erteilt gerne die Kloster-Info, Tel. 07444/51061, kloster.alpirsbach@gmx.de, www.alpirsbach.de.
Die Broschüre über die Melanchthon-Ausstellung ist bei der Kloster-Info zum Preis von 5,00 Euro erhältlich.

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Bürgermeister Reiner Ullrich bei der Eröffnung im Kloster und
- Informationstafeln über das Leben und Wirken von Philipp Melanchton