Großes Engagement gewürdigt

In diesem Jahr erhielt, beim Wettbewerb „Was für ein Leben“ in der Kategorie "Engagement", Else Schwenk-Anger, aus Alpirsbach-Ehlenbogen, den ersten Preis von einer Jury, bestehend aus Historikern und Biografie-Experten. Der Biografie-Wettbewerb „Was für ein Leben“ ist ein nicht kommerzieller Wettbewerb, der jährlich vom Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Magazin ZeitGeschichte, von der Wochenzeitung Die Zeit und dem „Zukunfsfonds“ der Versicherungsgruppe Generali ausgeschrieben wird. Der Preis für die Gewinnerin war die dokumentarische Verfilmung ihrer Lebensgeschichte. Der 30-minütige Film wurde nun als Uraufführung im Deutschen Historischen Museum in Berlin vorgestellt. Auf Einladung der Jury und auf Wunsch des Gemeinderats der Stadt Alpirsbach beteiligten sich Bürgermeister Reiner Ullrich, Ortsvorsteher Peter Günther und Helmut Held von der Stadtverwaltung Alpirsbach, der die Filmaufnahmen begleitete und den Kontakt zur Jury hatte. Die Vertreter der Stadt sind am Tag der Preisverleihung mit dem PKW angereist, um an der Preisverleihung im Zeughaus vom Deutschen Historischen Museum teilzunehmen.
In der verfilmten Biografie, mit dem Titel "Das Leben ein bisschen heiler machen“, sind Aufnahmen von dem Elternhaus der Preisträgerin, die Lebensstationen in Alpirsbach, ihr Wohnhaus und das Ehlenbogener Tal zu sehen. Ausführlich werden ihre Aktivitäten und Hilfsaktionen zur Unterstützung und Förderung von ehemaligen Heimkindern in Rumänien gezeigt. Dabei sind Gespräche mit den ehemaligen Waisenkindern zu sehen. Im Gespräch mit Redakteurin Katja Weber, vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, gab Else Schwenk-Anger einige Erläuterungen zu dem Hilfsprojekt in der rumänischen Stadt Lipova. Der Film über das Lebenswerk von Else Schwenk-Anger wird nun im Deutschen Historischen Museum in Berlin als Dokument für ein persönliches und vorbildliches Engagement archiviert.


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Redakteurin Katja Weber (re.) im Gespräch mit Else Schwenk-Anger

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Ortsvorsteher Peter Günther, Bürgermeister Reiner Ullrich und
Helmut Held, von der Stadtverwaltung (v. re.), gratulierten Else
Schwenk-Anger für ihr Engagement und für die Auszeichnung